Die Ziele der FWG Sankt Katharinen

Infrastruktur

Eine lebendige Gemeinde braucht Einkaufsmöglichkeiten, eine gesicherte medizinische Versorgung, eine bedarfsgerechte Bereitstellung von Gewerbeflächen und eine nachhaltige Förderung des Wirtschaftsstandortes für einheimische Unternehmen.

 

Eine lebendige Gemeinde braucht Raum für kulturelle und sportliche Betätigungen, Treffpunkte für die Jüngsten, die Jugendlichen und für die älteren Bürgerinnen und Bürger und deren Mitsprache und Mitverantwortlichkeit.

 

Eine lebendige Gemeinde, die auch noch in der Zukunft bestehen will und sich weiterentwickeln soll, erfordert eine langfristige Gesamtplanung.

 

Soziale Gemeinschaften

Die Förderung von bereits bestehenden sozialen Gemeinschaften (Vereine, Gruppen) und auch die Berücksichtigung und Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, die nicht in den örtlichen Vereinen organisiert sind, ist unser Anliegen, damit die örtliche Lebensqualität für jeden verbessert werden kann.

 

Schwerpunkte bilden dabei die Jugend- und Seniorenarbeit. Wir setzen uns für die Errichtung einer Bürgerstiftung ein, aus deren Geldern verlässlich die sozialen Aktivitäten im Ort unterstützt werden können.

 

Erhalt & Pflege der landschaftlichen Besonderheiten

Für eine umweltgerechte und nachhaltige Bauplanung, die die Nutzung von erneuerbaren Energiequellen einschließt und Eingriffe in die Landschaft auf ihre Umweltverträglichkeit prüft, sollte die Gemeinde eine Vorbildfunktion ausüben, indem sie die kommunalen Gebäude entsprechend ausrüstet.

 

Der Erhalt und die Pflege der landschaftlichen Besonderheiten werden auch der Attraktivität von St. Katharinen zugute kommen.

 

Verkehrsmaßnahmen

Mobilität im ländlichen Raum ist Grundvoraussetzung für eine gute Entwicklung. Nicht nur die Verkehrswege für Fahrzeuge aller Art, sondern auch für Fußgänger, Radfahrer und die Einrichtungen des öffentlichen Personennahverkehrs bedürfen erheblicher Verbesserungen, insbesondere unter dem Aspekt der Sicherheit der Beteiligten.

 

Der Ausbau von Bürgersteigen und Fußgängerüberwegen ist ein wichtiges Anliegen. Eine ausreichende Versorgung mit öffentlichen Verkehrsmitteln sollte gewährleistet sein.

 

Finanzpolitik

Anfang 2009 bestand noch eine solide Finanzrücklage der Gemeinde. Davon kann heute keine Rede mehr sein. Ende 2014 werden sich die Schulden der Gemeinde auf voraussichtlich 4 Mio. € belaufen. Das entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung von ca. 1.200 €. Diese Entwicklung kann man nicht in 1-2 Jahren umkehren! Wir treten allerdings für die Planung und Umsetzung einer Trendwende ein, hin zu einer soliden Haushaltführung, die den finanziellen Rahmen der Gemeinde als Grundlage hat.

 

Will die Gemeinde weiterhin selbstbestimmt über Steuersätze und Projekte entscheiden, muss mittelfristig der Haushalt wieder ausgeglichen und Eigenkapital gebildet werden.

 

© FWG Sankt Katharinen e.V.